Professionelle Suchmaschinenoptimierung

Was bringt einem ein gut gelegenes Ladengeschäft in einer vielbelaufenen Fußgängerzone, an dem zwar ständig potenzielle Kunden vorbeilaufen, davon aber keiner in den Laden kommt? Scheinbar ist das Schaufenster und das Angebot einfach nicht sichtbar genug bzw. nicht ansprechend und auffällig dekoriert, es gibt keine aussagekräftigen Werbeslogans oder Schilder, der Zugang ist nicht vertrauenserweckend und einladend etc. Genauso verhält es sich im Internet und in den Suchergebnislisten von Google und Co. Man kann die schönste und schnellste Website haben, das innovativste Produkt, den besten Preis, wenn die Website inhaltlich und technisch aber nicht für die Suchmaschinen aufbereitet und optimiert ist, dann wird sie bei Google keine hohe Sichtbarkeit erreichen. Auf eine optimierte Website stoßen Kunden ja nicht zufällig. Sie suchen nach Informationen, einer Dienstleistung oder einem Produkt und werden bei Google auf den ersten Positionen fündig.

Unternehmen werden heute digital gefunden. Wer bei Google nicht auffindbar ist, wird von der Konkurrenz abgehängt und vom Markt verschluckt. Eine gute SEO-Strategie kann das verhindern. Was Suchmaschinenoptimierung ist und wie sie funktioniert, erklären wir im folgenden Artikel.
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Was ist Suchmaschinenoptimierung?

Per Definition umfasst Suchmaschinenoptimierung beziehungsweise SEO (englisch für Search Engine Optimization) alle Maßnahmen, die dazu beitragen, die Sichtbarkeit einer Webseite für Nutzer von Suchmaschinen zu erhöhen.

Suchmaschinenoptimierung ist also ein Oberbegriff für verschiedene Tätigkeiten, die das Suchmaschinen-Ranking einer Webseite verbessern. Dazu zählen neben Maßnahmen, die direkt an einer Webseite vorgenommen werden (Onpage-Optimierung), auch Tätigkeiten, die außerhalb der Webseite zu mehr Sichtbarkeit führen (Offpage-Optimierung). Dazu später mehr.

Jede SEO-Strategie ist darauf ausgelegt, die Sichtbarkeit gezielt für relevante Suchbegriffe zu erhöhen. Eine SEO-Agentur möchte auch unter dem Suchbegriff „SEO-Agentur“ gefunden werden. Denn die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Nutzer, die diesen Suchbegriff eingeben, ein echtes Interesse an der Dienstleistung einer SEO-Agentur haben.

SEO-(Optimierung) ist nicht gleich Suchmaschinenmarketing. Das SEM kommt zum Einsatz, wenn die SEO-Maßnahmen aufgesetzt sind und bereits Wirkung gezeigt haben. Durch ein einprägsames Corporate Design und gute Werbetexte, lassen sich SEO-Inhalte zusätzlich auch kostenpflichtig bewerben. Das Schalten von Werbeanzeigen (Advertising) ist ein wichtiger Aspekt des Suchmaschinenmarketings.
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SEO Grundlagen 2022 - der Erste Schritt

Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung

Wer die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung verstehen möchte, sollte sich zuerst anschauen, wie Suchmaschinen eigentlich funktionieren. Google, Bing & Co. Arbeiten mit Algorithmen. Das sind künstliche Intelligenzen, die unter Berücksichtigung von festgelegten Parametern Einschätzungen aufstellen und Entscheidungen treffen können.

Der Algorithmus hat im Wesentlichen zwei Aufgaben: die Relevanz einer Webseite (einzelne Webpage) für unterschiedliche Suchbegriffe einzuschätzen und sie auf Grundlage dieser Einschätzung in den Suchmaschinen-Rankings zu platzieren. Das oberste Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es, den Algorithmus zu verstehen und auf Basis dieses Verständnisses Maßnahmen zur Optimierung der ganzen Website zu ergreifen.

Alle Maßnahmen stützen sich auf eine eingehende Analyse. Das Grundgerüst bildet die Keyword-Recherche. Dabei wird untersucht, welche Schlüsselbegriffe und vor allem wie oft diese von Nutzern eingeben werden, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren oder Interesse für das Produkt oder die Dienstleistung des Unternehmens haben. So lässt sich die Sichtbarkeit auf die Suchbegriffe lenken, bei denen die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist, dass der Klick in einen Verkauf mündet.

Sichtbarkeit allein reicht aber nicht aus. Ein zentraler Aspekt der Suchmaschinenoptimierung sind Inhalte mit Mehrwert. SEO-Artikel müssen sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzer optimiert sein. Die gewünschten Ergebnisse werden ausbleiben, wenn potenzielle Kunden eine Webseite zwar finden, dort aber nicht den erwarteten Nutzen erhalten. Nur benutzerfreundliche Websites, die Nutzern den erhofften Mehrwert bieten, können sich langfristig durchsetzen.

Wie werden Suchmaschinen genutzt?

Wenn Webseitenbetreiber verstehen, wie Suchmaschinen genutzt werden und funktionieren, dann profitieren durch die Optimierung für Suchmaschinen vor allem die Besucher davon. Wer eine Website für Nutzer optimiert, erreicht häufig auch ein höheres Ranking in den Suchmaschinen. Denn eine benutzerfreundliche Seite mit Mehrwert signalisiert dem Algorithmus, dass die Inhalte relevant sind, was sich wiederum positiv auf die Positionen auswirkt.

Wichtig zu verstehen ist, was User überhaupt in die Suchleiste eintippen. In den wenigsten Fällen werden ganze Sätze geschrieben. Nutzer fragen die Suchmaschinen nicht „Wie kann ich meine Webseite SEO-(optimieren)“, sondern tippen eher Schlagwörter wie „SEO“ ein. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass Menschen je nach Prägung unterschiedliche Begriffe für ein und dieselbe Sache verwenden.

Ein Restaurant profitiert zum Beispiel davon, wenn es auch unter synonymen Begriffen wie Gaststätte, Gasthaus, Wirtshaus oder Speiselokal gefunden wird. Je nach Region können einzelne Suchbegriffe eine höhere oder niedrigere Gewichtung haben. So ist etwa die Bezeichnung „Gastwirtschaft“ im Süden Deutschlands geläufiger als im Norden. Das gilt es bei der Recherche und Platzierung von Keywords zu berücksichtigen.

Das Verhalten von Menschen im Internet ist geprägt von Reizüberflutung, mit dem Resultat einer kurzen Aufmerksamkeitsspanne. Nach dem Eintippen einer Suchanfrage erfolgt der Klick meistens schon nach wenigen Sekunden. Eine Webseite muss über den Titel und die Meta-Description des Artikels sofort klarmachen, dass sie die gesuchten Inhalte bietet. Erscheint eine Webseite nicht unter den ersten Suchergebnissen, wird sie von den meisten Nutzern gar nicht gesehen.

Erfolgt der Klick auf eine Webseite, muss sie beweisen, dass sie genau das bietet, was der Nutzer sucht. Auch hier gilt es die kurze Aufmerksamkeitsspanne bei der Nutzung von Web-Inhalten zu berücksichtigen. SEO-Artikel, die nicht nur für Google, sondern auch für Nutzer optimiert sind, sollten übersichtlich aufbereitet sein und wenig Potential für Ablenkungen bieten.

Relevanz in der Suchmaschinenoptimierung

Relevant sein bedeutet so viel wie „in einem bestimmten Zusammenhang bedeutsam sein“. Das ist einer der Begriffe, die im Kontext der Suchmaschinenoptimierung besonders präsent sind. Es geht um Relevanz auf mehreren Ebenen. Einerseits gilt es Suchbegriffe ausfindig zu machen, die für die Webseite relevant sind – Keywords, die Nutzer anziehen, die sich für die Inhalte der Website interessieren.

Weiterhin müssen die Inhalte einer Webseite genau auf die Erwartungen der Nutzer abgestimmt sein, die sie über bestimmte Suchbegriffe erreichen. Nur so wird ein positives Nutzererlebnis erreicht, was wiederum wichtig ist, um auch den Suchmaschinen Relevanz zu signalisieren. Zusammenfassend erfordert SEO:

  • Relevante Suchbegriffe durch eine Keyword-Analyse
  • Relevante Inhalte für den Leser durch eine Zielgruppenanalyse
  • Relevanz für Suchmaschinen durch Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung

Branchenprimus – Fokus auf die Google-Optimierung

Google ist vor allem in Deutschland das absolute Schwergewicht unter den Suchmaschinen. Gestartet im Jahr 1998 als Universitätsprojekt in einer Garage, gehört die Suchmaschine mit all ihren Unternehmenstöchtern weltweit zu den Big Playern. Laut Statista hatte Google Anfang 2022 in der weltweiten Nutzung von Suchmaschinen einen Marktanteil von über 80 Prozent und in Deutschland über 95 %. Das macht die Suchmaschine zum absoluten Branchenprimus. Wer in der Suchmaschinenoptimierung Erfolg haben möchte, muss sich an die Vorgaben von Google halten.

Die meisten Webseiten werden ausschließlich im Hinblick auf ihr Google-Ranking optimiert. Es gibt zwar viele andere Suchmaschinen, aber deren Marktanteil ist im Vergleich zu Google verschwindend gering. Ein hohes Ranking bei Bing ist mit einem internationalen Marktanteil von über 10 Prozent noch lohnenswert. Alle andere Suchmaschinen bekommen weniger als 2 Prozent vom Traffic-Kuchen ab. Es ist den Aufwand nicht wert, eine Webseite im deutschsprachigen Raum gezielt auf die Algorithmen von Suchmaschinen wie Baidu, Yahoo oder DuckDuckGo zu optimieren.

Zusammenfassend ist zu sagen: Suchmaschinenoptimierung lässt sich in Deutschland auch als reine Google-Optimierung bezeichnen. Webseiten werden auf allen Ebenen so optimiert, dass sie für den Algorithmus von Google relevant sind. Häufig wirkt sich das auch positiv auf das Ranking in anderen Suchmaschinen aus. Das ist aber nicht das primäre Ziel.

Suchmaschinenoptimierung in der Praxis

In der Praxis basieren alle Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung auf Analysen. Die grundlegende Herangehensweise ist simpel: Im Rahmen der Analyse wird der Ist-Zustand bestimmt. Anschließend werden Maßnahmen gesammelt, die dazu beitragen können, den festgelegten Zielwert zu erreichen.

In eine SEO-Analyse können viele verschiedene Werte einbezogen werden. Als besonders relevant für den Google-Algorithmus gelten Traffic, Keywords und das Suchverhalten der Nutzer:

  • Traffic: Der Traffic beziehungsweise der Besucherdurchfluss ist der wichtigste Indikator in der Suchmaschinenoptimierung. Ist der Traffic hoch, zeigen die SEO-Maßnahmen Wirkung. Ob eine Website viele oder wenige Besucher hat, lässt sich nicht pauschal sagen. Das hängt davon ab, wie hoch das Suchvolumen der Keywords ist, die die SEO-Strategie umfasst. Eine Webseite zu einem Mainstream-Thema hat ein höheres Traffic-Potential als eine Webseite, die ein Randthema behandelt. Bei der Analyse des Traffics gilt es zu prüfen, wie viele der Besucher tatsächlich über Suchmaschinen kommen. Eventuell stammt auch ein Teil des Traffics aus sozialen Medien oder aus Direkt-Klicks von Verlinkungen, Lesezeichen oder Direkt-Eingaben im Browser. Im Rahmen der SEO-Analyse ist ausschließlich der Traffic relevant, der über Suchmaschinen auf die Seite kommt.
  • Keywords: Anhand von Schlüsselbegriffen erkennen die Suchmaschinen-Algorithmen, von welchen Themen Web-Artikel handeln. Mithilfe von Keyword Tools können Webmaster herausfinden, nach welchen Begriffen User im Zusammenhang mit bestimmten Keywords suchen. Bei einem geringen Suchvolumen gilt es zu prüfen, wie das Ranking für relevante Keywords ausfällt. Wird die Webseite für die meisten Keywords nicht auf der ersten Seite gelistet, besteht allgemeines Verbesserungspotential.
  • Customer Journey: Die Customer Journey beziehungsweise die User-Experience lässt sich anhand des Nutzerverhaltens analysieren. Zu den entscheidenden Indikatoren zählen die Verweildauer und die Absprungrate (Bounce Rate). Wenn sich User lange auf einer Seite aufhalten und mehrere Unterseiten anklicken, sendet das positive Signale an die Suchmaschinen-Algorithmen. Wie sich die Nutzer auf einer Webseite verhalten, lässt sich mithilfe des Google Analytics Tools leicht herausfinden. Wer feststellt, dass viele User nur kurz auf der Seite verweilen und selten weitere Unterseiten anklicken, sollte Maßnahmen zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit ergreifen und den Inhalten seiner Seite einen höheren Mehrwert verleihen.

Die Suchmaschinen-Algorithmen werden ständig angepasst. Es ist nie ganz klar, wie eine Webseite aussehen muss, um für Suchmaschinen als relevant zu gelten. Eine gute SEO-Strategie muss sich immer wieder an den Algorithmus anpassen. Wer sich ein fortwährend hohes Ranking sichern möchte, muss stets auf dem Laufenden bleiben und schnell auf Änderungen reagieren.

Nichtsdestotrotz gibt es viele Maßnahmen, die vermutlich immer eine gewisse Bedeutung haben werden. Sie bilden den Grundstock der SEO-Optimierung und gehören zu den Tätigkeiten, die jeder Webmaster beherrschen sollte. Allgemein lassen sie sich in Maßnahmen der On- und Offpage-Optimierung unterteilen.

SEO: Onpage- und Onsite-Optimierung

Zur Onsite-Optimierung zählen alle Tätigkeiten, die direkt an einer Website vorgenommen werden. Ziel sind die Indexierung in Suchmaschinen, Relevanz und die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. Dabei gilt es zwischen den Begriffen „Onpage“- und „Onsite-Optimierung“ zu unterscheiden. Die Onsite-Optimierung bezeichnet alle Maßnahmen, die zu Änderungen an der gesamten Website führen – zum Beispiel dem Header, dem Footer, Menü oder der Sitebar. Die Onpage-Optimierung bezeichnet Maßnahmen zur Optimierung einzelner Unter- bzw. Webseiten.

Neben der Optimierung von Keywords, Texten und Bildern zählen zur Onpage- beziehungsweise Onsite-Optimierung Maßnahmen zur Verbesserung von:

  • Seitenstruktur: Mit Seitenstruktur ist gemeint, wie einzelne Unterseiten auf der Website gegliedert sind. Für die User Experience ist es von Vorteil, Websites mit vielen Unterseiten in Kategorien und Unterkategorien zu gliedern.
  • Seitenaufbau: Der Seitenaufbau bezeichnet die Anordnung von Text, Trennelementen und Bildern auf einer Webseite. Kurze Textabsätze und sinnvoll aufgebaute Zwischenüberschriften verbessern die Lesbarkeit. Bilder und Grafiken lockern die Seite auf und bieten Mehrwert. Eine übersichtliche Anordnung rundet den Seitenaufbau ab.
  • Seitenladegeschwindigkeit: Die Seitenladegeschwindigkeit und der sogenannte Page Speed ist ein wesentlicher Faktor bei der Optimierung der Usability einer Webseite. Braucht eine Seite lange, um vollständig zu laden, kann sich das negativ auf das Nutzerverhalten auswirken. Nutzer springen schon vor dem vollständigen Laden wieder ab oder sind wenig motiviert, eine weitere Unterseite anzuklicken. Die Verweildauer sinkt, die Bounce Rate steigt. Die Page Speed lässt sich mit verschiedenen Tools testen (Beispielswiese mit dem PageSpeed Insights von Google). Ist die Seite zu langsam, können Maßnahmen wie das Komprimieren von Bildern oder das Zwischenspeichern von Ressourcen (Caching) zu einer schnelleren Ladegeschwindigkeit beitragen.
  • Metadaten: Metadaten helfen den Suchmaschinenalgorithmen dabei, die Inhalte von Texten und Bildern zu erfassen. Sie bestehen aus Schlüsselbegriffen, die den Content beschreiben. Metadaten sollen für alle Unterseiten und Bilder einer Webseite vorhanden sein und relevante Schlagwörter enthalten und den Nutzer schon bereits in den Suchergebnisseiten von Google ansprechen bzw. zum Anklicken animieren.
  • Sitemap: Als Sitemap (Inhaltsverzeichnis) wird eine hierarchisch angeordnete Darstellung aller Einzeldokumente einer Webseite bezeichnet. Während sie früher einen besseren Überblick für User bieten sollte, dient die Sitemap heute in erster Linie dazu, Google & Co. die Indexierung zu erleichtern. Wer auf eine Sitemap verzichtet, verschenkt Potential in der SEO-Optimierung.

Die Offpage-Optimierung

Als Gegenstück zur Onpage-Optimierung umfasst die Offpage-Optimierung alle externen Maßnahmen zur Verbesserung des Rankings. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um die Arbeit mit externen Verlinkungen – sogenannten Backlinks. das Internet besteht quasi nur aus Backlinks und Inhalten und dabei handelt es sich für Google wie eine Art Währung. Externe Verlinkungen sorgen nicht nur für zusätzliche Besucherströme, sondern geben den Suchmaschinen ein klares Signal: eine Webseite, die von vielen anderen Webseiten verlinkt wird, muss eine hohe Relevanz haben, denn sie sind ausgesprochene Empfehlungen von anderen Websites für die verlinkte Webseite.

Webseitenbetreiber haben mehrere Möglichkeiten zum Linkaufbau. Allgemein lassen sie sich in Maßnahmen des aktiven und passiven Linkbuiliding unterteilen. Führen Webseitenbetreiber selbst eine Verlinkung herbei, indem sie etwa einen Gastartikel schreiben, ist von aktivem Linkbuilding die Rede. Insbesondere bei Bloggern ist auch das Tauschen von Backlinks ein probates Mittel.

Der passive Linkaufbau ist ein langwieriger, aber nachhaltiger Prozess. Dabei geht es darum, Nutzer durch einen hohen Mehrwert dazu anzuregen, die Seite von allein zu verlinken. Wer eine effektive Offpage-Optimierung betreiben möchte, kombiniert das aktive und das passive Linkbuilding.

Es ist ratsam, regelmäßige Backlink-Analysen durchzuführen. Wie viele Backlinks sind vorhanden. Wie viele Besucher kommen über einzelne Verlinkungen? Funktionieren alle Links und führen zur gewünschten Seite? Wer hat mich hier verlinkt? Aus diesen Analysen lassen sich wichtige Schlussfolgerungen ziehen – zum Beispiel, auf welchen Seiten und bei welcher Platzierung innerhalb der Seite die meisten Besucher zu erwarten sind.

SEO-Controlling

Wenn eine Webseite optimiert wurde und ein gutes Ranking erreicht hat, ist die Suchmaschinenoptimierung noch lange nicht vorbei. Im sogenannten Controlling werden SEO-Maßnahmen auf Basis von alten und neuen Daten ausgewertet. Ziel des Controllings ist es, den Erfolg der durchgeführten Maßnahmen zu ermitteln.

Im Rahmen des Controllings werden dieselben Maßnahmen analysiert wie vor der Optimierung – also in erster Linie die Sichtbarkeit auf relevanten Keywords, die Conversion-Rate und das allgemeine Verhalten der Nutzer. Dabei werden nicht immer umfangreiche Analysen angestoßen. Häufig wird mit Audits gearbeitet. Das sind kurze Tests, die untersuchen, ob Prozesse die geforderten Standards erfüllen.

Tipp: geeignete Tools sind hierfür beispielsweise Sistrix oder XOVI

Das Controlling ist ein langfristig ausgelegter Prozess, der in einer laufenden SEO-Strategie nicht beendet wird. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass einige SEO-Maßnahmen wesentlich schneller Ergebnisse hervorbringen können als andere. Wer auf ein stark umkämpftes Keyword ranken möchte, kann in der Regel nach wenigen Monaten noch keine Rückschlüsse auf den Erfolg der Maßnahmen ziehen.

Gute SEO-Texte – Content, der überzeugt und gefunden wird

Egal, wie gut ein Text geschrieben wird und wie viel Sichtbarkeit er in den Suchmaschinen erreicht: erfüllt er die Erwartungen der Nutzer nicht, ist es kein guter SEO-Text. der User Intent beziehungsweise die Benutzerabsicht meint die Motivation eines Kunden, einen bestimmen Begriff zu suchen. Dieser Aspekt sollte im Zentrum der Content-Erstellung stehen. Jeder gute SEO-Text beantwortet eine konkrete Frage oder bietet die Lösung für ein Problem.

Wir unterscheiden vier Arten von User Intent:

  • Navigationssuche – zum Beispiel „Sumasearch“: Wenn jemand den Namen eines Unternehmens oder einer Marke in eine Suchmaschine eingibt, führt er eine Navigationssuche durch. Die Nutzer kennen das Unternehmen oder das Produkt bereits und wollen die richtige Website oder den richtigen Standort finden. Solche Schlüsselwörter können hilfreiche Quellen für organische Besucher sein, wenn die Marke oder der Standort bekannt und beliebt sind.
  • Kommerzielle Suchanfragen: Kommerzielle Schlüsselwörter sind Schlüsselwörter, die das Interesse eines Suchenden an bestimmten Produkten oder Dienstleistungen erkennen lassen. Diese Suchanfragen können auftreten, wenn eine Person mehr über ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung erfahren möchte - vielleicht möchte sie ihre Kaufüberlegungen unterstützen, das Produkt mit ähnlichen Produkten vergleichen oder nach kostenlosen Angeboten/Tests/Rabatten suchen. Sie können diese Schlüsselwörter mit Vergleichsartikeln, Listenartikeln, Rezensionen oder Anleitungsartikeln je nach spezifischem Schlüsselwort ansprechen. Da diese Schlüsselwörter die Absicht einer Person erkennen lassen, in Zukunft etwas zu kaufen oder in irgendeiner Form kommerziell tätig zu werden, können diese Schlüsselwörter eine wertvolle Möglichkeit sein, ein Publikum zu erreichen, das in zukünftige Kunden umgewandelt werden könnte.
  • Transaktionale Suchbegriffe: Die Schlüsselwörter mit der stärksten Kauf- oder Handlungsabsicht sind transaktionale Schlüsselwörter. Diese Keywords können mit bezahlten Anzeigen und stark optimierten Kaufseiten oder Seiten, auf denen die Nutzer sofort eine Aktion auf einer Website durchführen können, angesprochen werden. Diese Suchanfragen können erfolgen, nachdem jemand bereits nach Informationen gesucht hat, eine Entscheidung getroffen hat und nun entschlossen ist, eine bestimmte Handlung vorzunehmen oder einen Kauf zu tätigen. Solche Keywords enthalten oft Wörter wie "kaufen", "abonnieren", "zu verkaufen". Transaktionale-Keywords können auch als Käufer-Keywords bezeichnet werden, da sie am ehesten von einer Person am Ende des Kauftrichters verwendet werden. Daher sind diese Keywords bei der Keyword-Recherche und der Planung einer SEO- oder PPC-Strategie sehr wertvoll. In der Regel können diese Keywords auch spezifischer sein und ein Produkt oder eine Dienstleistung genauer beschreiben.
  • Informationell: Es gibt viele Schlüsselwörter mit hohem Suchvolumen, die keine Website-Konversionen nach sich ziehen. Warum eigentlich? Die Menschen suchen einfach nach Informationen. Wir nennen diese Suchanfragen informationelle Keywords. Sie können diese Art von Schlüsselwörtern an "Fragewörtern" erkennen, da sie in der Regel Hinweise wie "was ist", "wie" usw. enthalten. Die Google-Ergebnisseiten für informative Suchanfragen enthalten auch häufig Wissenstafeln, Karussells oder Infoboxen, um gegebenenfalls schnelle Antworten zu geben. Bei diesen Suchbegriffen besteht im Vergleich zu transaktionalen oder kommerziellen Suchbegriffen weniger die Absicht, wirklich etwas zu unternehmen. Sie können jedoch wertvoll sein, um die Markenbekanntheit zu steigern, indem Sie sie mit informativen Inhalten ansprechen und Ihr Publikum aufklären. Durch die Ausrichtung auf diese Begriffe könnte Ihre Website zu einer Autorität in Ihrer Nische werden und das Vertrauen derjenigen gewinnen, die nach Hilfe oder allgemeinen Fragen suchen.

Es ist nicht immer klar, welche Motivation Nutzer haben, während sie Begriffe und Phrasen in die Suchleiste eintippen. Das Keyword „Suchmaschinenoptimierung“ ist eher unspezifisch. Nutzer suchen sowohl nach Informationen als auch nach Angeboten. Wobei eine Suchanfrage nach einer „SEO Agentur“ klar als kommerzielle Suchanfrage gewertet werden kann. 

Über Umfragen oder Analysen des Nutzerverhaltens lässt sich herausfinden, welche Absicht die Nutzer wirklich haben. Google analysiert diese Daten selbst. Das heißt, auch ein Blick in die Suchergebnisse kann hilfreich sein. Wenn unter einem allgemeinen Suchbegriff wie „SEO“ überwiegend Infoartikel angezeigt werden, liegt die Vermutung nahe, dass Nutzer das Keyword primär informationell verwenden.

Die 7 Säulen für guten SEO-Content

  • Einzigartige Inhalte: Jeder Text unterliegt dem Urheberrecht und darf ohne Zustimmung des Urhebers nicht kopiert oder vervielfältigt werden. Das weiß auch Google. Jeder Text muss absolut unikal sein, um in den Suchmaschinen ein hohes Ranking zu erreichen. Plagiate-Scanner-Tools wie Copyscape können dabei helfen, Überschneidungen zu bestehenden Texten zu finden oder Plagiate zu erkennen.
  • Mehrwert: Die besondere Herausforderung bei SEO-Texten ist, dass sie drei Zielgruppen zufriedenstellen müssen: den Websitebetreiber, die Leser und die Suchmaschinen. Die Ausrichtung auf den User Intent stellt eine solide Basis für Texte mit Mehrwert dar. Darüber hinaus sollte der Text nicht unnötig aufgebauscht sein. Ein guter Text bemisst sich nicht an vielen Wörtern, sondern an einem hohen Infogehalt. Jeder Satz sollte eine konkrete Aussage enthalten. Füllwörter oder gar -sätze gilt es zu meiden.
  • Struktur: Die Strukturierung eines Online-Textes ist wichtig für seine Lesbarkeit und damit ein entscheidender Faktor für das Nutzerverhalten. Es gilt zu berücksichtigen, dass ein Monitor die Augen mehr fordert als eine Buchseite. Web-Content sollte aus kurzen Absätzen zwischen 3 und 7 Zeilen bestehen und mit vielen Zwischenüberschriften gegliedert sein. Das erleichtert das Erfassen von Informationen und macht das Lesen einfacher.
  • Tonalität: Je nachdem, wo sie sich gerade aufhalten, möchten Menschen auf eine bestimmte Weise angesprochen werden. Während eines Termins beim Rechtsanwalt pflegen Menschen einen anderen Umgangston als an der Supermarktkasse. So ist das auch im Internet. Je nach Zielgruppe und Textart darf geduzt oder gesiezt, locker oder seriös geschrieben werden.
  • Keywords: Keywords dürfen überall vorkommen – im Titel, in Zwischenüberschriften, in Bildbeschreibungen, den Meta-Daten und im Fließtext. Wichtig ist, dass sie sich natürlich in den Text einfügen. Mehr Keywords sind nicht erstrebenswert, wenn darunter die Textqualität leidet.
  • WDF*IDF: Die WDF*IDF-Analyse ist eine Möglichkeit, um relevante Nebenkeywords zu einem Haupt-Keyword zu identifizieren. Das hilft dabei, den thematischen Rahmen für einen SEO-Artikel abzustecken. Außerdem kann die Analyse hilfreich sein, um die User Intent für einen Suchbegriff zu identifizieren. WDF*IDF basiert auf einer Formel, die den Content der am besten gerankten Keywords zu einem Thema analysiert und die wichtigsten Suchbegriffe herausfiltert.
  • Copywriting: Ob ein SEO-Text nur Klicks erzeugt oder auch Umsatz generiert, hängt in hohem Maße davon ab, wie gut er für Conversions optimiert ist. Das Stichwort lautet Copywriting beziehungsweise Verkaufstexten. Ein guter Werbetext basiert auf einer umfassenden Zielgruppenanalyse und will Leser nicht informieren. Er erzählt eine Geschichte und zielt auf die Emotionen und Wünsche der Zielgruppe ab. Die meisten Kaufentscheidungen werden nicht aus rationalen, sondern aus emotionalen Gründen getroffen. Das macht sich Copywriting zunutze, um die Conversionrate zu erhöhen.

SEO Tools für Analyse und Optimierung

Um verschiedene Kennzahlen zu analysieren und Maßnahmen zur Optimierung zu ergreifen, bedienen sich Webmaster verschiedenen Tools. Folgende Tools kommen häufig zum Einsatz:

  • Webmaster Tool (Google Search Console): Das sogenannte Webmaster Tool beziehungsweise die Search Console von Google hilft Webmastern vor allem dabei, ihre eigene Website zu analysieren und zu verstehen. Die Software erkennt Crawling- oder Indexierungsfehler und bietet einen Überblick über die Backlink-Struktur einer Website. Zudem lassen sich über die Search Console auch Sitemaps erstellen u. v. m.
  • Google Analytics: Mithilfe von Google Analytics können Webseitenbetreiber herausfinden, wie viele Besucher auf ihre Website kommen, aus welcher Quelle sie stammen und wie sie sich auf der Seite verhalten. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf die Auswirkungen einzelner SEO-Maßnahmen ziehen und Schritte zur gezielten Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit einleiten. Google Analytics zeigt viele Daten in Echtzeit an, was es ermöglicht, Werbeanzeigen schnell anhand ihrer Performance zu optimieren.
  • Keyword Planner (Google): Es gibt verschiedene Tools für die Analyse von Suchbegriffen. Mit Keyword-Analyse-Tools lässt sich nicht nur das Suchvolumen eines Keywords ermitteln. Viele Tools zeigen das Suchvolumen auch im Zeitverlauf an oder geben nützliche Kennzahlen aus – zum Beispiel einen ungefähren CPC (Cost per Click) bei Werbeanzeigen auf dem jeweiligen Keyword. So können Webmaster den Wettbewerb und die zu erwartenden Werbekosten besser einschätzen.
  • Content Tools: Im Rahmen der Content-Analyse wird ermittelt, ob ein Text den aktuellen Richtlinien der Suchmaschinen entspricht. Neben Keywords spielen auch Titles und Descriptions, Formatierung und die Nutzung der richtigen HTML-Tags eine Rolle. Auch die Texterstellung auf Basis von WDF*IDF lässt sich mithilfe von Content Tools leichter umsetzen.
  • Page Speed Tools: Die Ladezeit einer Webseite kann sich maßgeblich auf das Nutzerverhalten auswirken. Mithilfe von Page-Speed-Tools lässt sich die Ladezeit einfach einschätzen. Das Google-Tool „PageSpeed Insights“ gibt nicht nur die Ladezeit an, sondern schlägt auch Maßnahmen zur Optimierung vor.
  • Trend Tools: Gut optimierte Inhalte führen nur zu den gewünschten Effekten, wenn sie potenzielle Leser auch interessieren. Mithilfe von Tools wie „Google Trends“ lassen sich Trend-Themen schnell ausfindig machen. So können Webmaster gezielt Content erstellen, der ihre Nutzer interessiert und potenziell zu einem hohen Traffic führt.

Die Auflistung soll verdeutlichen, was mit SEO-Tools möglich ist. Viele zentrale Aufgaben der Suchmaschinenoptimierung lassen sich mithilfe von Tools schneller, effizienter oder einfach besser durchführen. Jeder Webmaster oder Suchmaschinenoptimierer muss selbst herausfinden, welche Tools sich am besten eignen. Das hängt von persönlichen Vorlieben und der individuellen SEO-Strategie ab.

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6 SEO-Tipps für ein besseres Ranking

1.

Tipp 1: Kein „Keyword Stuffing“

Gute SEO-Texte behandeln Themen, nicht Keywords. Es sollte immer darum gehen, ein Problem des Lesers zu lösen oder ihm einen Mehrwert zu bieten. Während das sogenannte „Keyword Stuffing“ – also das übermäßige Platzieren von Keywords – früher noch als sinnvoll galt, ist es heutzutage verpönt. Nach Algorithmus-Updates wie „Panda“ und den sogenannten Core-Updates lässt sich Google dahingehend nicht mehr so leicht austricksen.

Mehr Keywords sind nicht immer besser. Im Gegenteil: Bewusstes Manipulieren verstößt gegen die die Google-Richtlinien und kann mit einer Abwertung oder gar einem Ausschluss aus der Suchmaschinenergebnissen bestraft werden. Erfahrungsgemäß bringt es mehr, viele verschiedene Keywords wenige Male zu integrieren, solange alle eine hohe Relevanz für das Thema haben. Das ist besser, als einen Text auf ein Keyword und einige wenige verwandte Suchbegriffe zu optimieren und diese immer wiederzuverwenden.

Der Einsatz von Long Tail Keywords ist im Vergleich zu Short-Tails (einzelne Wörter) oft aussichtsreicher. Der Grund: der Konkurrenzdruck ist niedriger. Gemeint sind Keywords, die aus zwei oder mehr Begriffen bestehen. Dazu ein Beispiel:

Ein Online-Shop, der Babykleidung verkauft, möchte sein Ranking für Strampelanzüge verbessern. Das relevanteste transaktionale Keyword wäre wahrscheinlich „Strampelanzug kaufen“. Danach wird zwar sehr viel gesucht, doch der Wettbewerbsdruck ist hoch. Häufig ist es besser, auf spezifischere Long Tails zu setzen, die zwar kein so hohes Suchvolumen haben, dafür aber leichter zu ranken sind. In diesem Beispiel etwa „Strampelanzug für Babys ab 6 Monaten“. Um eine möglichst hohe Sichtbarkeit zu erreichen, könnten mehrere Unterseiten angelegt werden, die jeweils auf andere Altersgruppen optimiert werden.
2.

Tipp 2: Indexierung prüfen

SEO-Maßnahmen zeigen nur Wirkung, wenn die jeweilige Webseite mit allen ihren Unterseiten bei den Suchmaschinen indexiert ist und bei relevanten Suchanfragen ausgespielt wird. Fehlerhafte Angaben, beispielsweise mit dem Tag „Nonidex“ können das verhindern. Wer nicht den Quellcode jeder einzelnen Seite prüfen möchte, kann einfach in die Suchleiste den Befehl „site:domain.tld“ eingeben. Dabei steht die Abkürung „tld“ für Top-Level-Domain und muss durch die jeweilige Endung der Webseite ersetzt werden – zum Beispiel .de, .com oder .org.
3.

Tipp 3: Sicherheit gewährleisten

Sicherheit und Datenschutz spielen im Web eine zunehmend wichtige Rolle. Wer nachhaltigen Erfolg mit Suchmaschinenoptimierung haben möchte, muss zwangsläufig von HTTP auf HTTPS umstellen. HTTP steht als Abkürzung für „Hypertext Transfer Protocol“. Es handelt sich um ein Netzwerkprotokoll, das die Kommunikation zwischen Servern und Benutzern regelt. Das neue HTTPS-Protokoll bietet eine höhere Sicherheit.

HTTPS hat eine SSL-Verschlüsselung (Secure Sockets Layer). Das Protokoll enthält einen verbindlichen Identitätsnachweis der Webseite und ermöglicht es, zwischen Browser und Server eine Verschlüsselung aufzubauen.

Es ist nicht datenschutzrechtlich vorgeschrieben, dass Webseiten SSL-verschlüsselt werden müssen. Allerdings werden Nutzer automatisch darauf hingewiesen, wenn das nicht der Fall ist. Beim Aufrufen einer Webseite mit unverschlüsseltem HTTP-Protokoll erscheint die Warnmeldung „Diese Webseite ist nicht sicher“. Zudem fehlt das grüne Vorhängeschloss am Anfang der Browserzeile.

Der Sicherheitshinweis kann dazu führen, dass Nutzer wieder abspringen, bevor sie auf die Seite gelangen. Das sorgt nicht nur für weniger Klicks, sondern kann sich auf Dauer auch negativ auf das Suchmaschinen-Ranking auswirken.
4.

Tipp 4: Mobile First Optimierung

Die Internetnutzung hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Seit dem Siegeszug des Smartphones surfen wir überwiegend mobil. Viele Webseiten erhalten mehr als die Hälfte ihrer Zugriffe über mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets. Das stellt Webmaster vor neue Herausforderungen. Websites müssen heutzutage nicht nur für Computermonitore, sondern auch für die Displays von Smartphones und Tablets optimiert werden – und die gibt es bekanntlich in vielen verschiedenen Größen und Formaten.

Unter erfahrenen SEOs lautet das Zauberwort heute „Mobil First“. Webseiten werden mit dem Hauptaugenmerk auf mobile Devices optimiert. Doch auch auf Desktop-PCs soll ein gutes Benutzererlebnis gewährleistet werden. Die Lösung: Responsive Webdesign. Moderne Standards wie CSS3 und HTML5 ermöglichen ein Webdesign, das sich automatisch an Displaygrößen und Formate anpasst.

Ein anpassungsfähiges Webdesign wirkt sich nicht nur positiv auf das Nutzererlebnis aus. Auch die Suchmaschinenalgorithmen bewerten Responsive Websites positiver. Es wird vermutet, dass Google & Co sie statischen Webseiten vorziehen.
5.

Tipp 5: URL-Struktur optimieren

Als URL bezeichnen wir die Web-Adresse einer Webseite. Die URL-Struktur ist der systematische Aufbau der URL. Gut strukturierte URLs erleichtern Suchmaschinen das Crawling und helfen Nutzern bei der Orientierung auf der Webseite. In den meisten Fällen enthalten URLs den Aufbau einer Webseite sowie deren Seitenhierarchie. Doch es gibt auch Domains, die nur aus unzusammenhängenden Buchstaben, Ziffern und Zeichen zu bestehen scheinen, wie zum Beispiel:

https://www.testdomain.de/2009-pageID_Dq2JJs22281/thread7.html

Diese URL verrät Nutzern nur eines: den Namen den Domainnamen. Besser eignen sich sogenannte sprechende URLs, die User auch erahnen lassen, welche Inhalte sie auf der Seite erwarten. URLs lassen sich über das CMS einer Webseite leicht anpassen. Eine sprechende URL könnte zum Beispiel so aussehen:

https://sumasearch.ch/lexikon/definition-suchmaschinenoptimierung/
6.

 Tipp 6: Local SEO betreiben

Suchmaschinenoptimierung kann auch dazu beitragen, offline gefunden zu werden. Das heißt, auch lokale Unternehmen, die ihre Produkte im Geschäft verkaufen oder Dienstleistungen vor Ort anbieten, können von SEO profitieren. Dabei werden Artikel primär auf Suchbegriffe in Kombination mit Bundesländern, Regionen, Städten oder Ortschaften verbunden. Aus „SEO-Agentur“ wird das etwa „SEO Agentur Düsseldorf“ oder „SEA Agentur NRW“.

Diese Herangehensweise hat mehrere Vorteile. Zunächst werden lokale Unternehmen dadurch von Menschen gefunden, die sich in der jeweiligen Region aufhalten. Zudem ist der Konkurrenzdruck auf regionalen Keywords oftmals wesentlich geringer.
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FAQ – häufig gestellte Fragen zur Suchmaschinenoptimierung

Wie lange dauert SEO?

Suchmaschinenoptimierung selber machen – ist das sinnvoll?

Wie viel kostet SEO?

Wie funktioniert Google Ads (ehemals Google Adwords)?

Wie oft ändert sich der Google-Algorithmus?

Google hat selbst Stellung dazu bezogen, wie lange es dauert, bis SEO-Maßnahmen Wirkung zeigen. Die Antwort lautet: es lässt sich nicht pauschal sagen. Google selbst spricht von 4 bis 12 Monaten. Die tatsächliche SEO-Dauer hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Stärke der Konkurrenz oder dem Alter der Domain. Auch zielführende SEO-Maßnahmen können dazu beitragen, dass die Rankings schneller nach oben klettern.
SEO erfordert keine Ausbildung. Jeder, der eine Website hat, kann SEO betreiben und Maßnahmen zur Verbesserung des Suchmaschinen-Rankings vornehmen. Für private oder kleine Websites wie Blogs kann es sinnvoll sein, die SEO-Maßnahmen selbst zu übernehmen. Das dafür ist es nötig, sich das Basiswissen anzueignen und kontinuierliche Arbeit in die Suchmaschinenoptimierung zu investieren.

Für kommerzielle Webseiten ist es meistens nicht ratsam, das SEO in Eigenregie zu übernehmen. Das gilt sowohl im E-Commerce-Bereich als auch für lokale Unternehmen. Eine SEO-Agentur, die sich um die gesamte strategische Planung und Umsetzung kümmert, ist hier oft die beste Wahl.

Agenturen übernehmen die Planung und Erstellung des Contents, der Pflege der Website und alle nötigen SEO-Maßnahmen. Wenn nur Experten an der Suchmaschinenoptimierung beteiligt sind, ist das zu erwartende Ergebnis besser. Zudem spart das Unternehmen viel Zeit für die Betreuung der Webseite, die es in andere gewinnbringende Tätigkeiten investieren kann.
SEO ist niemals ganz kostenlos. Webmaster, die ihre Seiten in Eigenregie für die Suchmaschinen optimieren, benötigen Tools, die mitunter kostenpflichtig sind. Wer nicht genug Zeit hat, um regelmäßig SEO-optimierte Texte zu verfassen oder die Website zu programmieren, muss Kosten für das Outsourcen von Textern und Programmieren einplanen.

Die Kosten für die Dienstleistungen einer SEO-Agentur hängen von verschiedenen Faktoren ab. Es wird meistens mit Stundensätzen gearbeitet, die zwischen 100 und 150 Euro liegen. Doch es gibt auch höhere Stundensätze.
Google Ads ist die Werbeplattform von Google. Hier können Webseitenbetreiber Werbung für Ihre Seite schalten. Die ganz oben in den Suchergebnissen ausgespielt werden. Das funktioniert nach dem CPC-Prinzip (Cost per Click) – vergleichbar mit einer klassischen Versteigerung. Um eine Werbeanzeige zu schalten, müssen Gebote auf bestimmte Keywords festgelegt werden. Wer das höchste Gebot abgibt, hat eine größere Chance auf dem Keyword ganz oben ausgespielt zu werden, allerdings gibt es neben der Gebotshöhe noch weitere Qualitätsfaktoren die eine Rolle bei der Positionierung übernehmen. Ein Vorteil von Google Ads ist, dass nur Kosten entstehen, wenn es tatsächlich zu Klicks kommt.
Google optimiert den Algorithmus fast täglich, um das Nutzererlebnis kontinuierlich zu verbessern. Es werden ständig kleine Änderungen vorgenommen – mehrere hundert Mal pro Jahr. Sogenannte Core Updates, bei denen grundlegende Veränderungen am Algorithmus vorgenommen werden, führt Google nur selten durch. Dafür gibt es keine festgelegten Intervalle.
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TL;DR? Quick Read – Zusammenfassung der Kernaussagen in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung

Die Kernaussagen zur Suchmaschinenoptimierung lassen sich leicht in einem kurzen Abschnitt bündeln: SEO umfasst alle Maßnahmen, die das Suchmaschinenranking einer Website verbessern sollen. Ziel ist organische Sichtbarkeit. Es geht darum, dass Menschen mit einem Interesse für das jeweilige Thema von allein auf eine Webseite aufmerksam werden.

Die Basis jeder guten SEO-Strategie ist eine umfangreiche Analyse. Dabei wird die Konkurrenz analysiert und ermittelt, welche Keywords für die Inhalte der Webseite die höchste Relevanz haben. Google ist mit einem Marktanteil von über 90 Prozent in Deutschland (stand 2022) der unangefochtene Branchenprimus in Deutschland. Man könnte auch von einer reinen Google-Optimierung sprechen: alle Maßnahmen sind darauf ausgelegt, das Ranking bei Google zu verbessern.

Suchmaschinenoptimierung lässt sich in Maßnahmen zur On- und Offpage-Optimierung unterteilen. Die Onpage-Optimierung umfasst alle Änderungen, die direkt an einer Webseite vorgenommen werden. Dazu gehören etwa Content-Erstellung und -Optimierung, Anpassungen an Seitenaufbau und -struktur sowie die Optimierung von Metadaten oder der Sitemap. Die Offpage-Optimierung umfasst Maßnahmen, die abseits der eigenen Webseite durchgeführt werden. Im Wesentlich gehören dazu der aktive und passive Aufbau von Backlinks, Mentions und Citations.

Das Controlling stellt den langfristigen Aspekt einer SEO-Strategie dar. Dabei geht es darum, den Erfolg einzelner SEO-Maßnahmen auf Basis von Analysen alter und neuer Daten zu bewerten. Maßnahmen, die keinen Erfolg zeigen, werden aussortiert. Vielversprechende SEO-Maßnahmen werden forciert. So lässt sich ein gutes Ranking langfristig halten oder weiter verbessern.

Wer eine effiziente Suchmaschinenoptimierung durchführen will, kann sich an einer ganzen Palette an verschiedenen Tools bedienen. SEO-Tools helfen bei der Einschätzung der Konkurrenz, der Keyword-Recherche, der Erstellung von SEO-Content und der allgemeinen Optimierung der Website.
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